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    Andreas Blumenstein in memoriam

    Die Kirchgemeinde Uhyst am Taucher hat Abschied genommen von ihrem ehemaligen Gemeindepfarrer Andreas Blumenstein. Er war der letzte Pfarrer, der ausschließlich für Uhyst zuständig war. 1953 geboren ist er in Königswartha aufgewachsen. Aus dem zweisprachigem Gebiet kommend hatte er das Vorrecht, im Nachbardorf Neschwitz seine erste Pfarrstelle zu erhalten. Mit dem Anwachsen der Familie wechselte er 1993 nach Uhyst am Taucher in die wiederum nächste Nachbargemeinde mit einem geräumigeren Pfarrhaus. In damals sehr umfangreichen auch ABM-Maßnahmen wurde der Taucherwald wieder einer zivilen Nutzung zugeführt und die Gemeindekirche zur ersten sächsischen Autobahnkirche. Die Fotos zeigen Andreas Blumenstein im schwarzen Anzug Mitte der 90ger Jahre bei einem Pfingstgottesdienst am Bunker im Taucherwald.…

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    neuer Kokosläufer

    seit der Karwoche liegt vor unserem Altar einen neuen Kokosläufer. Er stammt von der Kokosweberei Hilger aus Olbersdorf. Freundlicher Weise hat Herr Hilger selbst ihn in unserer Kirche vorbeigebracht. In unserer Kirche ist vieles regional: Die Altarkerzen sind aus Ebersbach OL, die Osterkerze aus der Wachszieherei beim Kloster in Rosenthal, die Losungen aus Herrnhut, die getöpferten Vasen aus Burkau, der Kronleuchter aus dem Böhmischen, der Granit aus umliegenden Steinbrüchen… Nur die Blumen sind von weiterher und werden über Holland geliefert.

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    Ein Jahr Corona

    Die Autobahnkirche hat sich als Ort des Gebetes im vergangenen Jahr kaum verändert. Sie steht weiter Tag und Nacht offen und wird weiter von Menschen aus nah und fern genutzt. Zeitweise hatten wir einen großen Rückgang an polnischen Besuchern, die einen großen Teil unserer Gäste ausmachen. Auch Senioren aus der Oberlausitz, die den Besuch der Autobahnkirche mit einem Tagesausflug verbinden, waren weniger. Dafür wohl mehr Menschen aus dem Umfeld, die die Kirche zu Einkehr und Gebet nutzen. Daneben haben wir eine festen Stamm von Pendlern. Die mitgenommene Literatur und Prospekte sowie die Kollekten im Opferstock haben sich zu Vor-Corona-Zeiten nicht wesentlich geändert. Das Erscheinungsbild der Kirche hat sich durch das…

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    Buchbespechung

    „Kabale – Das Geheimnis des Hebräischen Humanismus im Lichte von Heideggers Denken“ ist ein etwas sperriger Buchtitel. Michael Chigel als Autor vielleicht auch eher unbekannt. Es ist ein sehr lesenswertes Buch über Sprache und die Welt die sie erschafft. Michael Chigell ist chassidischer Jude. Seine Familie stammt aus dem Osten Europas. Er hat einen sehr kenntnisreichen Blick auf die deutsche Sprache und das deutsche Denken, besonders in der Zeit zwischen Friedrich Nietzsche und Martin Heidegger bis 1945. Es ist ja auch ein Blick auf all das, was wir früher im Theologiestudium so gelesen haben und Standart unseres Denkens war. Es ist ein Außenblick. Es ist ein Blick, der Fragestellungen und…

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    Freude

    Freude bei Maria und Joseph, Freude der Hirten, Freude bei Hanna und Simeon, Freude der Engel und Gottes strahlen. In den Gottesdienstlesungen über Weihnachten nach Lukas war sehr viel Freude, waren Menschen die sich über Veränderungen in ihrem Leben von Herzen freuten, ja lachten. In unserem Alltag scheint die Freude der Angst zu weichen. Diese Angst war für uns als Pfarrfamilie über Weihnachten oft in unserem Umfeld zu spüren: Angst sich einschränken zu müssen, auf Kontakte verzichten zu sollen, anders als sonst Weihnachten zu feiern. Das ist schade. Das Leben ist kein Wunschkonzert, sagt man. Veränderungen gehören dazu. Der Glaube lehrt uns, das Hier und das Jetzt aus Gottes Hand…

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    Mitternacht

    Ein etwas anderes auch Weihnachtsgedicht von Georg Trakl trägt den Titel „Untergang“: Über den weißen Weiher Sind die wilden Vögel fortgezogen. Am Abend weht von unseren Sternen ein eisiger Wind. Über unsere Gräber Beugt sich die zerbrochene Stirne der Nacht. Unter Eichen schaukeln wir auf einem silbernen Kahn. Immer klingen die weißen Mauern der Stadt. Unter Dornenbogen O mein Bruder klimmen wir blinde Zeiger gen Mitternacht. Ist, lieber Leser, die Mitternacht das Nichts zwischen 24 Uhr und 0 Uhr oder die Stunde zwischen Null und Ein Uhr? Klimmen wir für „Immer“, dem Nichts entgegen, einem Riß in der Nacht, in den wir stürzen oder verwandelt sich in der Mitternacht die…

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    Coronaausbruch unter den Kirchvorstehern und Mitarbeitern

    In der ersten Adventswoche gab es mehrere positive Tests im Kreis von Kirchvorstehern und Mitarbeitern im Kirchspiel. Von Seiten der Landeskirche gibt es keine Richtlinien, wie damit umzugehen ist und es ist den Kirchenvorständen selbst überlassen, ob sie etwas tun oder nichts tun. Da Gremienarbeit langwierig und zur Zeit eher schwierig ist, möchte ich Sie als Pfarrer dieses Gemeindegebietes persönlich bitten, sich an die Kontaktbeschränkungen zu halten und den Heiligen Abend ohne einen Gottesdienstbesuch zu planen. Für den Fall, dass Andachten am Heiligen Abend zu den angegebenen Zeiten stattfinden dürfen, wird das in einer sehr schlichten und kurzen Form sein. Für den Fall eines Kirchenbesuches zu einem Gottesdienst oder einer…

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    Läuteordnung

    Im vergangenen Jahr haben wir uns im Kirchenvorstand Gedanken über unsere Läuteordnung gemacht. Im Ergebnis haben wir die derzeitigen Läuteregeln zu Papier gebracht, uns beraten lassen und eine neue Läuteordnung eingereicht. Diese ist jetzt genehmigt. Das Internet bringt es mit sich, dass wir diese Ordnung nicht mehr vollumfänglich in der Zeitung veröffentlichen müssen. Sie hat den vierfachen Umfang der Ordnung aus den 70ger Jahren. Wir haben sie jetzt auf der Seite Ankündigungen öffentlich gestellt.

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    Pieta

    Als Geschenk hat die Autobahnkirche eine 130 cm breite und 110 cm hohe Pieta erhalten. Superintendent in Ruhe Conzendorf hat sie aus Neukirch vorbeigebracht. Ursprünglich war der Gedanke, sie auf die Rückseite des Altars zu hängen. Damit wollten wir einem erneuten Zustellen der Altarrückwand mit Krimskrams vorbeugen. Sie wäre allerdings dann nicht gut zu sehen. Der Altarumgang bei Wandelkommunion kann nur hintereinnander gegangen werden. Er ist schmal. Deshalb hat sie jetzt ihren Platz im Amtszimmer des Pfarrhauses gefunden, wo öfter Trauergespräche geführt werden. Im Laufe der nächsten Wochen werden Sie den Altar öfter von hinten sehen, wenn Sie die Kirche betreten. Die Kokosläufer aus den Mittelgängen des Kirchenschiffes sind entfernt…

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    Gedenkbuch Verkehrstote

    Unser Gedenkbuch war in diesem Jahr in der Buchbinderei Lindner in Radebeul. Es gab mehrere Kritzeleien und wir haben die Seiten austauschen lassen. Jetzt sollen noch zwei neue Einträge im Kloster in Panschwitz erfolgen. Anschließend werden wir es zum Gedenkgottesdienst am 15.11. 14.30 Uhr in unserer Kirche wieder auslegen. Wir sind froh, dass die Zahl der Verkehrstoten zurückgegangen ist. Die Autobahnkirche wird aber weiter der Ort des Gedenkens in der Region bleiben.